Anfrage gemäß §§ 14 u. 32 der GO des Rates der Landeshauptstadt Hannover

Radweg zwischen Dornröschenweg und der Straße Hägewiesen (entlang der Epiphanias Gemeinde und der Grundschule Hägewiesen)

Der asphaltierte Weg zwischen dem Dornröschenweg und der Straße Hägewiesen ist ein hochfrequentierter Radweg, bei dem sich die Funktion innerhalb des hannoverschen Radwegenetzes für den Betrachter allein schon durch einen kurzen Blick auf die Stadtkarte Hannover (Maßstab 1:10000) ergibt. Für viele Bewohner des Stadtteil Sahlkamp ist es der verkehrstechnisch sicherste, mit Abstand schnellste, übersichtlichste und auch wichtigste Radweg. Man erreicht die Post, die Apotheke, das Bürgeramt,den Wochenmarkt, den Stadtteiltreff Sahlkamp, die Epiphanias Gemeinde, den Epiphanias- Kindergarten und die Grundschule Hägewiesen. Zudem sind auf diesem Weg viele umweltbewusste Bürger aus dem Stadtteil Bothfeld unterwegs. Äußerst kritisch wird die Benutzung dieses asphaltierten Weges, wenn die Winterzeit anbricht. Durch die frühe Dunkelheit entwickelt sich eine gespenstische Atmosphäre. Dieser Weg liegt absolut im Dunkeln. Hier gibt es noch nicht einmal eine sekundäre Ausleuchtung durch anderweitige Lichtquellen. Der SPD-Bezirksratsfraktion ist sehr wohl bekannt , dass die Verwaltung immer grundsätzlich erklärt, dass eine Beleuchtung von Wegen und Straßen nur erfolgen kann, wenn diese auch gewidmet sind. Der SPD-Bezirksratsfraktion ist aber auch bekannt, dass es bei Einzelprüfungen auch immer wieder Ausnahmen dieser Regel gegeben hat.

Die SPD-Bezirksratsfraktion fragt die Verwaltung: 1. Warum ist dieser Weg nicht gewidmet, obwohl er mitten im Wohngebiet liegt und für viele Bürger eine wichtige Funktion besitzt?

2. Sind für die Verwaltung das Sicherheitsgefühl und das Sicherheitsempfinden der betroffenen Bürger unwichtige Größen, die man aus der Sicht der Verwaltung nicht berücksichtigen braucht?

3. Würde man nicht mit der Beleuchtung diese Weges aus Sicht der Verwaltung ein positives Zeichen setzen, sodaß solche Artikel, wie sie in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 29.Juli 2007 über diesen Stadtteil erschienen sind, sich nicht wiederholen müssen?