Anfrage gemäß §§ 14 u. 32 der GO des Rates der Landeshauptstadt Hannover

Zustand des kombinierten Rad-Fußweges auf der Hebbelstraße

Nachdem mit der Beschlussdrucksache 3299/2002 die Kfz-Brücke Hebbelstraße als Einbahnstraße auf Dauer beibehalten wurde, stand der Umsetzung der Ergebnisse des Verkehrsforums Nord-Ost aus Sicht der SPD-Fraktion nichts mehr im Wege. Insbesondere die generelle Verbesserung der Rad u. Fußwege wurde in der Informationsdrucksache 1016/2002 zum Verkehrsforum - Nordost auf Seite 6 als ein Ergebnis hervorgehoben. Der Zustand des Rad-Fußweges der Hebbelstraße hat sich leider nicht verändert. Gerade im Winter gleicht dieser Weg eher der Mecklenburgischen Seenplatte und die Benutzer bekommen grundsätzlich nasse Füße. Da dieser Weg für beide Fahrtrichtungen ausgewiesen ist, müssen sich hier 4 Gruppen auf engsten Raum bewegen. Dazu kommt ein zwar auf dem Papier existierende Tempo 30 Zone, die aber kaum nur annähernd eingehalten wird. Gerade in den Sommermonaten verengt sich die 5,40 m breite Fahrbahn (für den Autoverkehr) durch parkende Autos auf 4,1 m (das sind 2,05 m für jede Fahrtrichtung). Da aber viel schneller gefahren wird, weichen die Autos immer wieder auf den circa 1,2 m breiten Asphaltstreifen der Rad/ Fußgänger aus. Viele Eltern, die ihre Kinder zum Fußballtraining zum Sportverein F. Sachsenroß begleiten, haben Angst mit dem Fahrrad zu fahren und benutzen sicherhaltshalber das Auto. Da der rechte Streifen des Rad/Fußweges nur aus groben Splitt besteht, kommt es zudem immer wieder zu stürzen der Rad fahrenden Kinder.

Die SPD-Bezirksratsfraktion fragt die Verwaltung:

1. Wieso ist auf der Hebbelstraße der schon vor dem Kanalausbau vorhandene Rad-Fußweg nicht nach dem Ausbau verkehrssicher gestaltet worden? 2. Warum ist die Hebbelstraße nicht im Rad-Fußweg Bereich so gestaltet worden, wie der vorbildliche Lister Damm? 3. Was spricht eigentlich gegen die kostengünstige Maßnahme, jeweils auf den Brückenauffahrten Tempo 30 Markierungen auf den Asphalt zu installieren?